AGBs

(Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Beratungs-, Agentur-, Coaching-, Webdesign-, Hosting- und digitale Dienstleistungen) der MYWAY Consulting GmbH

Diese AGB gelten insbesondere für sämtliche Leistungen der MYWAY Consulting GmbH, die unter den Marken MYWAY Digital, Digital Coach Academy sowie DOREEN ULLRICH® inkl. Subdomains und Archetypentest (Punkt)com angeboten oder erbracht werden.

Reichholz 42

4852 Weyregg am Attersee

Österreich

(im Folgenden „Auftragnehmerin”)

Die MYWAY Consulting GmbH unterstützt Unternehmen, Selbstständige und Organisationen in den Bereichen Markenentwicklung, Unternehmensberatung, Digitalisierung, Webdesign, Online-Marketing, künstliche Intelligenz, Coaching sowie verwandten Dienstleistungen. Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Zusammenarbeit zwischen der Auftragnehmerin und ihren Kunden, soweit keine abweichenden schriftlichen Vereinbarungen getroffen wurden.

Definition Unternehmer / Verbraucher

Unternehmer im Sinne dieser AGB ist jede natürliche oder juristische Person, die beim Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

1. Geltungsbereich der AGSs

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen der MYWAY Consulting GmbH und ihren Kunden über Beratungs-, Coaching-, Agentur-, Schulungs-, Workshop-, Mentoring-, Markenentwicklungs-, Marketing-, KI-, Webdesign-, SEO- sowie sonstige digitale Dienstleistungen.

1.2 Sie gelten ebenso für sämtliche Leistungen, welche über die Marken

  • Doreen Ullrich® und Subdomains
  • MYWAY Digital und Subdomains
  • Archetypentest (Punkt) com
  • Digital Coach Academy und Subdomains
  • Brandingpilot

angeboten oder erbracht werden, sofern keine gesonderten Vertragsbedingungen vereinbart wurden.

1.3 Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten ausschließlich dann, wenn diese von der Auftragnehmerin ausdrücklich schriftlich anerkannt wurden.

1.4 Sollten einzelne Bestimmungen eines individuellen Vertrages von diesen AGB abweichen, gehen die individuell vereinbarten Regelungen vor.

2. Vertragsgegenstand

2.1 Gegenstand der Verträge ist die Erbringung von Beratungs-, Agentur- und sonstigen Dienstleistungen entsprechend dem jeweils vereinbarten Leistungsumfang.

Hierzu zählen insbesondere:

  • Markenstrategie
  • Personal Branding
  • Markenentwicklung
  • Archetypenanalysen
  • Positionierungsberatung
  • Unternehmensberatung
  • Marketingberatung
  • psychologisches Marketing
  • Webdesign
  • UX- und UI-Beratung
  • SEO-Beratung
  • KI-Beratung
  • Content-Entwicklung
  • Workshops
  • Seminare
  • Vorträge
  • Mentoring
  • Coachings
  • digitale Produkte
  • Online-Angebote
  • individuelle Strategieprojekte

2.2 Sämtliche Leistungen erfolgen nach bestem fachlichen Wissen und unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten.

2.3 Soweit nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart, schuldet die Auftragnehmerin keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, keine bestimmte Umsatzentwicklung, keine konkrete Reichweite, keine garantierten Suchmaschinenplatzierungen sowie keine garantierten Ergebnisse im Bereich künstlicher Intelligenz oder anderer Plattformen.

3. Zustandekommen des Vertrages

3.1 Sämtliche Angebote der Auftragnehmerin sind freibleibend und unverbindlich.

3.2 Ein Vertrag kommt insbesondere zustande durch

  • schriftliche Angebotsannahme,
  • elektronische Bestätigung,
  • Online-Buchung,
  • Terminbuchung,
  • Annahme eines Angebots per E-Mail,
  • schriftliche Auftragserteilung,
  • oder durch tatsächliche Inanspruchnahme der vereinbarten Leistung.

3.3 Änderungen oder Ergänzungen eines Vertrages bedürfen der Schriftform oder einer dokumentierten elektronischen Vereinbarung.

3.4 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

4. Art der Leistungserbringung

4.1 Die Auftragnehmerin erbringt ihre Leistungen persönlich oder durch qualifizierte Mitarbeiter, freie Mitarbeiter oder Kooperationspartner.

4.2 Die Leistungserbringung kann persönlich, telefonisch, per Videokonferenz oder auf sonstigem elektronischem Wege erfolgen.

4.3 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, ihre Leistungen ortsunabhängig zu erbringen. Ein Anspruch auf persönliche Leistungserbringung an einem bestimmten Ort besteht nur, sofern dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

4.4 Vorübergehende Aufenthalte der Auftragnehmerin im In- oder Ausland beeinträchtigen die Vertragserfüllung nicht, sofern die vereinbarten Kommunikations- und Leistungswege eingehalten werden.

4.5 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, zur Leistungserbringung moderne digitale Technologien einschließlich KI-gestützter Systeme einzusetzen, sofern dies der Qualität oder Effizienz der Leistung dient.

5. Mitwirkungspflichten des Kunden

5.1 Der Kunde verpflichtet sich, sämtliche für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Freigaben und Entscheidungen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.

5.2 Verzögerungen, die durch verspätete Mitwirkung des Kunden entstehen, verlängern vereinbarte Leistungsfristen angemessen.

5.3 Für Inhalte, Daten, Texte, Bilder, Marken oder sonstige Materialien, die vom Kunden bereitgestellt werden, trägt ausschließlich der Kunde die Verantwortung. Er stellt sicher, dass durch deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt werden.

5.4 Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten trotz angemessener Aufforderung nicht nach, ist die Auftragnehmerin berechtigt, Leistungen auszusetzen oder den Projektablauf entsprechend anzupassen. Hierdurch entstehende Mehraufwendungen können gesondert verrechnet werden.

5.5 Die Auftragnehmerin haftet nicht für Verzögerungen oder Leistungseinschränkungen, die auf einer unterlassenen oder verspäteten Mitwirkung des Kunden beruhen.

6. Beratungs-, Mentoring- und Coachingleistungen

6.1 Die Auftragnehmerin erbringt Beratungs-, Mentoring- und Coachingleistungen nach bestem Wissen, auf Grundlage ihrer fachlichen Qualifikation sowie ihrer langjährigen praktischen Erfahrung.

6.2 Gegenstand der Leistungen ist die Vermittlung von Wissen, Strategien, Handlungsempfehlungen und individuellen Lösungsansätzen. Ein bestimmter wirtschaftlicher, persönlicher oder unternehmerischer Erfolg wird ausdrücklich nicht geschuldet.

6.3 Coaching, Mentoring und Beratung setzen die aktive Mitwirkung des Kunden voraus. Die Umsetzung der vermittelten Inhalte liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich des Kunden.

6.4 Die angebotenen Leistungen stellen keine medizinische, psychiatrische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung dar und ersetzen eine solche nicht.

6.5 Sämtliche Entscheidungen, die der Kunde aufgrund der Beratung trifft, erfolgen eigenverantwortlich.

6.6 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Beratungen, Coachings oder Workshops ganz oder teilweise digital durchzuführen.

7. Markenberatung, Archetypenanalysen und strategische Konzepte

7.1 Die Auftragnehmerin entwickelt individuelle Marken-, Positionierungs- und Kommunikationsstrategien auf Grundlage der vom Kunden bereitgestellten Informationen.

7.2 Die verwendeten Archetypenmodelle dienen der strategischen Markenentwicklung sowie der Persönlichkeits- und Unternehmenspositionierung. Sie stellen keine psychologische Diagnose, kein wissenschaftliches Gutachten und keine medizinische Beurteilung dar.

7.3 Sämtliche Analysen, Markenstrategien, Positionierungskonzepte, Markenbotschaften, Namensentwicklungen, Storytelling-Konzepte, Workshops sowie strategischen Empfehlungen stellen individuelle geistige Leistungen der Auftragnehmerin dar.

7.4 Der Kunde erhält ausschließlich die vertraglich vereinbarten Nutzungsrechte. Methoden, Modelle, Frameworks, Analyseverfahren und Arbeitsprozesse verbleiben im geistigen Eigentum der Auftragnehmerin.

7.5 Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder kommerzielle Nutzung der entwickelten Methoden, Unterlagen oder Strategiekonzepte außerhalb des vereinbarten Vertragszwecks bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Auftragnehmerin.

8. Einsatz künstlicher Intelligenz (KI)

8.1 Zur effizienten Leistungserbringung ist die Auftragnehmerin berechtigt, moderne KI-Systeme und digitale Assistenztechnologien einzusetzen.

8.2 Der Einsatz künstlicher Intelligenz erfolgt ausschließlich als unterstützendes Arbeitsmittel. Die fachliche Verantwortung für die erbrachte Beratungsleistung verbleibt bei der Auftragnehmerin.

8.3 KI-generierte Inhalte können trotz sorgfältiger Prüfung unvollständig, fehlerhaft oder rechtlich nicht abschließend bewertet sein. Der Kunde verpflichtet sich, insbesondere vor einer Veröffentlichung oder geschäftlichen Nutzung eine eigene Plausibilitätsprüfung vorzunehmen. Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche KI-generierten Inhalte vor Veröffentlichung eigenverantwortlich auf sachliche Richtigkeit, Aktualität sowie rechtliche Zulässigkeit zu überprüfen.

8.4 Soweit nichts anderes vereinbart wurde, übernimmt die Auftragnehmerin keine Gewähr dafür, dass KI-generierte Inhalte urheberrechtlich schutzfähig, einzigartig oder dauerhaft verfügbar sind.

8.5 Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für Änderungen von Algorithmen oder Funktionen externer KI-Plattformen sowie daraus resultierende Abweichungen der Ergebnisse.

8.6 Personenbezogene oder vertrauliche Daten werden nur im Rahmen der jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet.

9. Digitale Inhalte und Online-Angebote

9.1 Digitale Produkte, Downloads, Videoaufzeichnungen, Onlinekurse, Arbeitsunterlagen, Templates, Checklisten, Vorlagen, Promptbibliotheken sowie sonstige digitale Inhalte sind ausschließlich für den persönlichen beziehungsweise vertraglich vereinbarten Gebrauch bestimmt.

9.2 Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung, Vermietung, Vervielfältigung oder anderweitige kommerzielle Nutzung ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Auftragnehmerin unzulässig.

9.3 Soweit digitale Inhalte über einen Mitgliederbereich bereitgestellt werden, erhält der Kunde lediglich ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht.

9.4 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, digitale Plattformen, Lernsysteme oder technische Anbieter jederzeit zu wechseln, sofern hierdurch der Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

9.5 Ein Anspruch auf dauerhafte Speicherung oder unbegrenzte Bereitstellung digitaler Inhalte besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

10. Termine, Workshops und Online-Veranstaltungen

10.1 Vereinbarte Termine sind verbindlich.

10.2 Kann der Kunde einen Termin nicht wahrnehmen, ist dieser möglichst frühzeitig abzusagen.

10.3 Absage und Verschiebung von Terminen

Vereinbarte Beratungs-, Coaching-, Workshop- und Schulungstermine sind verbindlich.

Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Bei einer Absage innerhalb von 24 Stunden vor dem Termin oder bei unentschuldigtem Nichterscheinen wird das vereinbarte Honorar zu 100 % in Rechnung gestellt.

Terminverschiebungen erfolgen ausschließlich nach Verfügbarkeit der Auftragnehmerin.

10.4 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund – insbesondere bei Krankheit, höherer Gewalt oder technischen Störungen – zu verschieben. Bereits geleistete Zahlungen bleiben in diesem Fall bestehen und werden auf einen Ersatztermin angerechnet.

10.5 Online-Veranstaltungen setzen eine funktionierende Internetverbindung sowie eine geeignete technische Ausstattung auf Seiten des Kunden voraus. Für technische Probleme außerhalb des Einflussbereichs der Auftragnehmerin wird keine Haftung übernommen.

10.6 Bild-, Ton- oder Videoaufzeichnungen von Beratungen, Coachings, Workshops oder Seminaren sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung der Auftragnehmerin zulässig.

11. Projektablauf, Freigaben und Korrekturschleifen

11.1 Die Auftragnehmerin entwickelt Entwürfe, Konzepte, Strategien, Designs, Texte oder sonstige Arbeitsergebnisse entsprechend dem vereinbarten Leistungsumfang.

11.2 Der Kunde verpflichtet sich, Zwischenergebnisse innerhalb einer angemessenen Frist, spätestens jedoch innerhalb von 10 Werktagen nach Übermittlung, zu prüfen und freizugeben oder begründete Änderungswünsche mitzuteilen.

11.3 Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, ist die Auftragnehmerin berechtigt, den jeweiligen Projektstand als freigegeben zu behandeln und das Projekt entsprechend fortzuführen.

11.4 Sofern im Angebot nichts anderes vereinbart wurde, sind bis zu zwei Korrekturschleifen je Leistungsabschnitt im vereinbarten Honorar enthalten.

11.5 Änderungswünsche, die über den ursprünglich vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen oder bereits freigegebene Inhalte betreffen, gelten als Zusatzleistungen und werden nach dem jeweils gültigen Stunden- oder Tagessatz verrechnet.

11.6 Verzögerungen aufgrund ausbleibender Freigaben verlängern vereinbarte Lieferfristen entsprechend. Die Auftragnehmerin haftet nicht für daraus entstehende Terminverschiebungen.

11.7. Wird ein bereits freigegebener Leistungsstand nachträglich auf Wunsch des Kunden geändert, gelten sämtliche dadurch entstehenden Arbeiten als gesondert zu vergütende Zusatzleistungen.

12. Projektunterbrechung und Projektabbruch

12.1 Der Kunde ist berechtigt, ein Projekt jederzeit zu pausieren oder zu beenden. Bereits erbrachte Leistungen sowie nachweislich reservierte Projektkapazitäten bleiben jedoch vergütungspflichtig.

12.2 Im Falle einer Projektunterbrechung von mehr als drei Monaten ist die Auftragnehmerin berechtigt, das Projekt neu zu terminieren. Ein Anspruch auf sofortige Wiederaufnahme besteht nicht.

12.3 Bereits erarbeitete Strategien, Konzepte, Analysen, Designs, Texte, Programmierungen oder sonstige Arbeitsergebnisse sind unabhängig von einer späteren Fertigstellung entsprechend dem tatsächlichen Leistungsstand zu vergüten.

12.4 Wird ein Projekt aus Gründen abgebrochen, die nicht von der Auftragnehmerin zu vertreten sind, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen für erbrachte Leistungen.

12.5 Sofern für ein Projekt Fremdleistungen, Softwarelizenzen, Domains, Hosting, Anzeigenbudgets oder sonstige externe Kosten beauftragt wurden, sind diese vom Kunden auch im Falle eines Projektabbruchs zu ersetzen, soweit sie bereits angefallen oder verbindlich beauftragt wurden.

13. Vergütung und Zahlungsbedingungen

13.1 Es gelten die im jeweiligen Angebot, Vertrag oder auf der Rechnung ausgewiesenen Preise.

13.2 Sämtliche Preisangaben verstehen sich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

13.3 Rechnungen sind innerhalb der angegebenen Zahlungsfrist ohne Abzug fällig.

13.4 Bei vereinbarten Ratenzahlungen wird der Gesamtbetrag durch die Ratenzahlung nicht verändert. Gerät der Kunde mit einer Rate in Verzug, kann die Auftragnehmerin nach vorheriger Mahnung die weiteren Leistungen bis zum Ausgleich der offenen Forderungen aussetzen.

13.5 Ein Zurückbehaltungsrecht oder eine Aufrechnung mit bestrittenen oder nicht rechtskräftig festgestellten Forderungen ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

14. Zahlungsverzug

14.1 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, bis zum vollständigen Zahlungsausgleich den Zugang zu Mitgliederbereichen, Hostingleistungen, Wartungsleistungen, Supportleistungen oder sonstigen laufenden Leistungen vorübergehend auszusetzen, soweit gesetzlich zulässig.

14.2 Dies gilt insbesondere für Beratungsleistungen, Coachings, Webseitenpflege, Hosting, SEO-Betreuung, Content-Erstellung, digitale Zugänge sowie Supportleistungen.

14.3 Liefertermine verlängern sich für die Dauer des Zahlungsverzuges entsprechend.

14.4 Die Geltendmachung gesetzlicher Verzugszinsen sowie erforderlicher Mahn- und Inkassokosten bleibt vorbehalten.

15. Leistungsfristen

15.1 Angegebene Termine oder Fertigstellungstermine gelten grundsätzlich als voraussichtliche Plantermine, sofern sie nicht ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden.

15.2 Liefer- und Leistungsfristen verlängern sich angemessen bei Umständen, die außerhalb des Einflussbereiches der Auftragnehmerin liegen. Hierzu zählen insbesondere Krankheit, höhere Gewalt, technische Störungen, Ausfälle von Drittanbietern, behördliche Maßnahmen, Cyberangriffe, Streiks oder verspätete Mitwirkung des Kunden.

15.3 Die Auftragnehmerin informiert den Kunden über wesentliche Verzögerungen, sobald diese absehbar sind.

16. Urheberrecht, Nutzungsrechte und geistiges Eigentum

16.1 Sämtliche von der Auftragnehmerin im Rahmen der Zusammenarbeit entwickelten Konzepte, Strategien, Markenarchitekturen, Positionierungen, Analysen, Workshops, Präsentationen, Texte, Designs, Grafiken, Layouts, Promptbibliotheken, KI-Workflows, Methoden, Frameworks, Modelle, Schulungsunterlagen sowie sonstige Arbeitsergebnisse unterliegen – soweit gesetzlich möglich – dem Urheberrecht oder sonstigen gewerblichen Schutzrechten der Auftragnehmerin.

16.2 Das geistige Eigentum an sämtlichen entwickelten Methoden, Beratungsansätzen, Archetypenmodellen, Markenentwicklungsprozessen sowie sonstigen nicht ausdrücklich übertragenen Konzepten verbleibt ausschließlich bei der Auftragnehmerin.

16.3 Der Kunde erhält ausschließlich jene Nutzungsrechte, die ausdrücklich schriftlich vereinbart wurden. Soweit nichts anderes vereinbart wurde, erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck.

16.4 Die Einräumung von Nutzungsrechten erfolgt grundsätzlich erst nach vollständiger Bezahlung sämtlicher Forderungen aus dem jeweiligen Auftrag.

16.5 Rohdateien, offene Layoutdateien, editierbare Dokumente, Promptsammlungen, interne Arbeitsdateien, Quellkonzepte, KI-Workflows, Entwurfsfassungen sowie nicht veröffentlichte Arbeitsunterlagen sind nicht Bestandteil der geschuldeten Leistung, sofern deren Herausgabe nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

17. Nutzung von Strategien, Methoden und Unterlagen

17.1 Die im Rahmen der Zusammenarbeit entwickelten Strategien, Analysen und Konzepte sind ausschließlich für den Auftraggeber und den vereinbarten Vertragszweck bestimmt.

17.2 Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung, Vervielfältigung, Schulung oder sonstige kommerzielle Nutzung ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Auftragnehmerin unzulässig.

17.3 Insbesondere ist es nicht gestattet, die von der Auftragnehmerin entwickelten Strategien, Methoden, Workshopkonzepte, Schulungsunterlagen, Archetypenmodelle oder KI-Workflows ganz oder teilweise zur Entwicklung eigener Beratungs-, Coaching-, Ausbildungs- oder Agenturangebote zu verwenden.

17.4 Der Kunde verpflichtet sich, Marken-, Beratungs- oder Ausbildungsunterlagen der Auftragnehmerin weder unmittelbar noch mittelbar zu kopieren oder Dritten zugänglich zu machen.

18. Rechte an Kundenmaterialien

18.1 Der Kunde versichert, dass sämtliche von ihm bereitgestellten Inhalte, Daten, Bilder, Logos, Marken, Texte oder sonstigen Materialien frei von Rechten Dritter sind oder er über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt.

18.2 Der Kunde stellt die Auftragnehmerin von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer rechtswidrigen Nutzung der vom Kunden bereitgestellten Inhalte entstehen.

18.3 Die Auftragnehmerin ist nicht verpflichtet, die rechtliche Zulässigkeit der vom Kunden gelieferten Inhalte umfassend zu überprüfen.

19. Referenznutzung

19.1 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, abgeschlossene Projekte unter Nennung des Kundennamens, der Marke sowie veröffentlichter Arbeitsergebnisse als Referenz für eigene Werbezwecke zu verwenden.

19.2 Dies umfasst insbesondere die Verwendung auf Webseiten, in Präsentationen, sozialen Medien, Vorträgen, Fachbeiträgen, Portfolios und Angebotsunterlagen. Hierzu gehört auch die Verwendung von Unternehmensnamen, Marken, Logos sowie veröffentlichter Arbeitsergebnisse.

19.3 Vertrauliche Informationen sowie nicht veröffentlichte Unternehmensdaten werden hierbei nicht offengelegt.

19.4 Wurde ausdrücklich eine schriftliche Geheimhaltungsvereinbarung geschlossen oder bestehen überwiegende berechtigte Geheimhaltungsinteressen des Kunden, unterbleibt eine Referenznutzung.

Hierzu gehört auch die Verwendung von Unternehmensnamen, Marken, Logos sowie veröffentlichter Arbeitsergebnisse.

20. Vertraulichkeit

20.1 Beide Vertragsparteien verpflichten sich, sämtliche im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse vertraulich zu behandeln.

20.2 Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

20.3 Hiervon ausgenommen sind Informationen, die allgemein bekannt oder ohne Verletzung dieser Verpflichtung öffentlich zugänglich geworden sind oder aufgrund gesetzlicher Vorschriften offengelegt werden müssen.

20.4 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, zur Vertragserfüllung Mitarbeiter, freie Mitarbeiter sowie sorgfältig ausgewählte externe Dienstleister einzusetzen. Diese werden in angemessenem Umfang zur Vertraulichkeit verpflichtet.

21. Schutz der Methodik und Know-how

21.1 Die von der Auftragnehmerin entwickelten Beratungs-, Analyse-, Coaching-, Marken- und Ausbildungsmethoden, Modelle, Frameworks, Workshopkonzepte, Prozessabläufe, Archetypen-Systeme, Positionierungsmethoden, KI-Workflows, Promptbibliotheken, Schulungskonzepte sowie sämtliche vergleichbaren geistigen Leistungen stellen das Ergebnis langjähriger fachlicher Entwicklung und unternehmerischer Erfahrung dar und verbleiben ausschließlich im geistigen Eigentum der Auftragnehmerin.

21.2 Durch die Zusammenarbeit oder die Überlassung von Unterlagen, Präsentationen, Strategien oder sonstigen Arbeitsergebnissen werden dem Kunden keinerlei Rechte eingeräumt, diese Methodiken ganz oder teilweise als Grundlage eigener Beratungs-, Coaching-, Ausbildungs-, Lizenz-, Franchise- oder Agenturangebote zu verwenden, zu vervielfältigen, nachzubilden oder wirtschaftlich zu verwerten.

21.3 Untersagt ist insbesondere die systematische Übernahme oder Nachbildung wesentlicher Bestandteile der von der Auftragnehmerin entwickelten Konzepte, Modelle, Workshopabläufe, Trainings, Promptbibliotheken oder Markenentwicklungsprozesse zur Erstellung eigener oder konkurrierender Angebote.

21.4 Die Nutzung der im Rahmen der Zusammenarbeit entwickelten Ergebnisse für das eigene Unternehmen oder die eigene Marke des Kunden bleibt hiervon unberührt, soweit dies dem vereinbarten Vertragszweck entspricht.

21.5 Gesetzliche Rechte des Kunden, insbesondere jene nach dem österreichischen Urheberrechtsgesetz oder zwingenden verbraucherschutzrechtlichen Bestimmungen, bleiben von diesen Regelungen unberührt.

22. Social Media, KI-Inhalte und Veröffentlichungen

22.1 Die Auftragnehmerin erstellt auf Wunsch des Kunden Inhalte für Webseiten, Blogs, Newsletter, soziale Netzwerke, Videoplattformen, Werbeanzeigen sowie sonstige digitale Kommunikationskanäle.

22.2 Soweit nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde, obliegt die endgültige Prüfung, Freigabe und Veröffentlichung sämtlicher Inhalte dem Kunden.

22.3 Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für die rechtliche Zulässigkeit veröffentlichter Inhalte, sofern diese nach der Freigabe durch den Kunden veröffentlicht oder nachträglich durch den Kunden verändert wurden.

22.4 Empfehlungen der Auftragnehmerin hinsichtlich Reichweite, Suchmaschinenoptimierung, Social-Media-Strategien oder KI-gestützter Inhalte stellen fachliche Einschätzungen auf Grundlage des zum Zeitpunkt der Beratung verfügbaren Wissens dar. Ein bestimmter wirtschaftlicher oder medialer Erfolg wird nicht geschuldet.

22.5 Für Sperrungen, Einschränkungen, Reichweitenverluste oder sonstige Maßnahmen durch Plattformbetreiber wie Google, Meta, LinkedIn, YouTube, TikTok oder vergleichbare Anbieter übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung, sofern diese nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten der Auftragnehmerin beruhen.

22.6 Der Kunde bleibt für sämtliche Veröffentlichungen, Impressumsangaben, Kennzeichnungspflichten, Werbekennzeichnungen sowie die Einhaltung gesetzlicher Informationspflichten verantwortlich, soweit diese nicht ausdrücklich vertraglich von der Auftragnehmerin übernommen wurden.

22.7 Werden Inhalte unter Verwendung künstlicher Intelligenz erstellt, erfolgt deren Nutzung auf Grundlage der zum Zeitpunkt der Erstellung verfügbaren technischen Möglichkeiten. Eine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit, Fehlerfreiheit oder urheberrechtliche Schutzfähigkeit KI-generierter Inhalte wird nicht übernommen.

23. Technische Leistungen, Hosting, Wartung und Drittanbieter

23.1 Leistungsumfang

Die Auftragnehmerin erbringt technische Dienstleistungen ausschließlich im jeweils vertraglich vereinbarten Umfang. Hierzu können insbesondere Hosting, Domainverwaltung, WordPress-Entwicklung, Wartung, Sicherheitsupdates, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Performanceoptimierung, Datensicherungen (Backups), Serverbetreuung, Content-Management-Systeme, E-Mail-Dienste sowie sonstige digitale Dienstleistungen gehören.

Ein Anspruch auf Leistungen, die nicht ausdrücklich vertraglich vereinbart wurden, besteht nicht.

23.2 Hosting und Wartungsverträge

Hosting-, Wartungs- und Serviceleistungen richten sich ausschließlich nach dem jeweils vereinbarten Leistungsumfang.

Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, umfasst ein Wartungsvertrag insbesondere keine individuelle Fehleranalyse, Programmierung, Weiterentwicklung, Anpassung an neue Softwareversionen oder die Behebung von Fehlern, die durch Dritte oder den Kunden verursacht wurden.

23.3 Updates

Sofern ein Wartungsvertrag besteht, führt die Auftragnehmerin WordPress-Core-, Theme- und Plugin-Updates in angemessenen Intervallen entsprechend dem vereinbarten Leistungsumfang durch.

Ein Anspruch auf eine permanente Aktualisierung sämtlicher Softwarekomponenten besteht nicht.

Sicherheitsrelevante Updates dürfen von der Auftragnehmerin priorisiert durchgeführt werden.

23.4 Drittsoftware

Die Auftragnehmerin verwendet zur Leistungserbringung Softwareprodukte und Dienstleistungen externer Anbieter.

Hierzu gehören insbesondere:

  • WordPress
  • Plugins
  • Themes
  • PHP
  • Datenbanksysteme
  • Browser
  • Serverbetriebssysteme
  • APIs
  • Cloud-Dienste
  • CDN-Dienste
  • SEO-Tools
  • KI-Systeme
  • Hostinganbieter
  • Domainregistrare
  • sonstige Softwareprodukte Dritter

Die Auftragnehmerin übernimmt keine Gewähr dafür, dass diese Produkte dauerhaft verfügbar, kompatibel oder unverändert funktionsfähig bleiben.

23.5 Änderungen durch Drittanbieter

Änderungen an Software, Plattformen oder technischen Systemen externer Anbieter können jederzeit erfolgen.

Hieraus resultierende Funktionsänderungen, Inkompatibilitäten, Darstellungsfehler oder Leistungseinschränkungen stellen keinen Mangel der Leistungen der Auftragnehmerin dar, sofern diese nicht auf einem schuldhaften Verhalten der Auftragnehmerin beruhen.

Dies gilt insbesondere für Änderungen durch:

  • Softwarehersteller
  • Hostinganbieter
  • Suchmaschinen
  • soziale Netzwerke
  • KI-Anbieter
  • Cloud-Dienste
  • Browserhersteller
  • Serveranbieter

23.6 Plugin-, Theme- und Systemkonflikte

Trotz ordnungsgemäßer Wartung können nach Updates technische Inkompatibilitäten oder Funktionsstörungen auftreten.

Dies betrifft insbesondere:

  • WordPress-Updates
  • Plugin-Updates
  • Theme-Updates
  • PHP-Versionen
  • Datenbanksysteme
  • Serverumgebungen
  • externe Schnittstellen (APIs)
  • Browseränderungen

Die Behebung solcher Störungen stellt – soweit nicht ausdrücklich Bestandteil eines Wartungsvertrages – eine gesondert zu vergütende technische Dienstleistung dar.

23.7 Änderungen durch den Kunden oder Dritte

Werden nach Übergabe einer Website oder während eines laufenden Projektes Änderungen durch den Kunden oder durch von ihm beauftragte Dritte vorgenommen, entfällt die Verantwortung der Auftragnehmerin für daraus entstehende Funktionsstörungen, Sicherheitsprobleme oder Datenverluste.

Dies gilt insbesondere für Änderungen an:

  • WordPress
  • Plugins
  • Themes
  • Quellcode
  • Servereinstellungen
  • Datenbanken
  • DNS-Konfigurationen
  • PHP-Versionen
  • Benutzerrechten
  • Sicherheits- oder Performanceeinstellungen

Die Analyse, Fehlerbehebung oder Wiederherstellung stellt eine gesondert zu vergütende Leistung dar.

23.8 Datensicherung

Datensicherungen erfolgen ausschließlich im Umfang des jeweils vereinbarten Hosting- oder Wartungsvertrages.

Unabhängig davon bleibt der Kunde verpflichtet, eigene Sicherungskopien seiner geschäftskritischen Daten und Inhalte vorzuhalten.

23.9 Performance

Die Auftragnehmerin schuldet keine bestimmte Ladegeschwindigkeit, keine bestimmten Google-PageSpeed-Werte, Core-Web-Vitals-Kennzahlen oder sonstige Performancebewertungen, sofern diese nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurden.

23.10 Zugangsdaten

Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche für die Leistungserbringung erforderlichen Zugangsdaten vollständig und rechtzeitig bereitzustellen.

Verzögerungen oder Mehraufwendungen aufgrund fehlender oder fehlerhafter Zugangsdaten gehen zu Lasten des Kunden.

23.11 Haftung für externe Dienste

Die Auftragnehmerin haftet nicht für Ausfälle, Einschränkungen, Vertragsänderungen, Preisänderungen oder die Einstellung von Leistungen externer Anbieter.

Dies gilt insbesondere für Hostingunternehmen, Domainregistrare, Cloud-Dienste, E-Mail-Dienstleister, Suchmaschinen, soziale Netzwerke, KI-Plattformen sowie sonstige technische Drittanbieter.

23.12 Wiederherstellung und Notfalleinsätze

Soweit keine abweichende vertragliche Vereinbarung besteht, werden Fehleranalysen, Notfalleinsätze, Datenwiederherstellungen, Serverreparaturen, Malware-Beseitigungen oder sonstige technische Sonderleistungen nach dem jeweils gültigen Stunden- oder Tagessatz der Auftragnehmerin verrechnet.

23.13 Cybersecurity und IT-Sicherheit

Die Auftragnehmerin setzt im Rahmen der vereinbarten Leistungen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der betreuten Systeme ein. Ein vollständiger Schutz vor Cyberangriffen, Schadsoftware, Zero-Day-Exploits, Datenverlusten, Sicherheitslücken oder sonstigen Angriffen auf IT-Systeme kann jedoch nach dem Stand der Technik nicht gewährleistet werden.

Die Auftragnehmerin haftet daher nicht für Schäden, die durch Angriffe Dritter, bislang unbekannte Sicherheitslücken oder sonstige außerhalb ihres Einflussbereiches liegende Ereignisse entstehen, sofern sie ihre vertraglichen und gesetzlichen Sorgfaltspflichten eingehalten hat.

24. Urheberkennzeichnung, Referenzhinweis und Backlinks

24.1 Sofern die Auftragnehmerin eine Website erstellt, hostet oder im Rahmen eines laufenden Hosting-, Wartungs- oder Servicevertrages technisch betreut, ist sie berechtigt, einen Hinweis auf ihre Urheberschaft anzubringen.

24.2 Die Urheberkennzeichnung kann insbesondere umfassen:

  • die namentliche Nennung der Auftragnehmerin,
  • einen Hinweis auf die technische Umsetzung oder das Webdesign,
  • einen Hyperlink (Backlink) auf die Webseiten der MYWAY Consulting GmbH, insbesondere auf die Marken MYWAY Digital und DOREEN ULLRICH®.
  •  

24.3 Die Kennzeichnung erfolgt üblicherweise im Footer der Website sowie – soweit technisch und gestalterisch sinnvoll – im Impressum oder an vergleichbarer Stelle.

24.4 Die Urheberkennzeichnung dient zugleich dem Nachweis der Urheberschaft sowie der Referenzierung der von der Auftragnehmerin erbrachten Leistungen.

24.5 Eine Entfernung, Veränderung oder Unkenntlichmachung der Urheberkennzeichnung oder der vereinbarten Backlinks während eines laufenden Hosting-, Wartungs- oder Servicevertrages bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Auftragnehmerin.

24.6 Wünscht der Kunde die vollständige oder teilweise Entfernung der Urheberkennzeichnung oder der Backlinks, kann hierüber eine gesonderte schriftliche Vereinbarung getroffen werden.

24.7 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, für die Entfernung der Urheberkennzeichnung oder der Backlinks eine angemessene zusätzliche Vergütung zu verlangen. Die Höhe richtet sich insbesondere nach dem Projektumfang, der vereinbarten Vertragslaufzeit sowie dem Wegfall der Referenz- und Werbewirkung.

24.8 Gesetzliche Urheberpersönlichkeitsrechte der Auftragnehmerin bleiben hiervon unberührt.

25. Datenschutz

25.1 Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie den einschlägigen österreichischen Datenschutzvorschriften.

25.2 Nähere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung der Auftragnehmerin.

25.3 Zur Vertragserfüllung ist die Auftragnehmerin berechtigt, geeignete technische Dienstleister, Cloud-Anbieter, Kommunikationsplattformen sowie KI-gestützte Systeme einzusetzen, sofern dies datenschutzrechtlich zulässig erfolgt.

26. Haftung

26.1 Die Auftragnehmerin haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

26.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Auftragnehmerin ausschließlich bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, soweit dies nach österreichischem Recht zulässig ist.

26.3 Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Reputationsschäden oder Folgeschäden besteht nur, soweit eine zwingende gesetzliche Haftung vorgesehen ist.

26.4 Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für unternehmerische Entscheidungen des Kunden sowie für wirtschaftliche Entwicklungen, Marktveränderungen oder Entscheidungen Dritter.

26.5 Die Haftung für Datenverluste ist auf den Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung entstanden wäre, soweit gesetzlich zulässig.

27. Höhere Gewalt

27.1 Ereignisse höherer Gewalt sowie sonstige unvorhersehbare, von der Auftragnehmerin nicht zu vertretende Umstände befreien die Auftragnehmerin für die Dauer ihrer Auswirkungen von der Verpflichtung zur Leistungserbringung.

27.2 Hierzu zählen insbesondere Naturereignisse, Pandemien, behördliche Maßnahmen, Strom- oder Internetausfälle, Cyberangriffe, Streiks, Ausfälle von Telekommunikationsnetzen sowie schwerwiegende technische Störungen bei externen Plattformen oder Dienstleistern.

27.3 Die Auftragnehmerin informiert den Kunden unverzüglich, sobald ihr ein entsprechendes Ereignis bekannt wird und dessen Auswirkungen auf die Leistungserbringung absehbar sind.

28. Kommunikation

28.1 Die Vertragsparteien kommunizieren grundsätzlich per E-Mail oder über die jeweils vereinbarten digitalen Kommunikationswege.

28.2 Erklärungen, Freigaben, Terminvereinbarungen oder Änderungswünsche können auch elektronisch erfolgen, sofern deren Inhalt nachvollziehbar dokumentiert werden kann. Elektronische Erklärungen gelten als zugegangen, sobald sie an die zuletzt vom Kunden bekannt gegebene E-Mail-Adresse abgesendet wurden und kein technischer Unzustellbarkeitsvermerk vorliegt.

28.3 Der Kunde ist verpflichtet, Änderungen seiner Kontaktdaten unverzüglich mitzuteilen.

29. Schlussbestimmungen

29.1. Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts sowie des UN-Kaufrechts, soweit dem keine zwingenden verbraucherschutzrechtlichen Bestimmungen entgegenstehen.

29.2 Für Verträge mit Unternehmern wird als ausschließlicher Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht am Sitz der Auftragnehmerin vereinbart, soweit gesetzlich zulässig.

29.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Bestimmung. Gleiches gilt für allfällige Regelungslücken.

29.4 Änderungen oder Ergänzungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für ein Abgehen von diesem Formerfordernis, soweit gesetzlich zulässig.

Shopbedingungen

für die Online-Shops der MYWAY Consulting GmbH

Gültig für:

  • shop.doreenullrich.com
  • shop.digital-coach-academy.com
  • weitere Online-Shops der MYWAY Consulting GmbH

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Shopbedingungen gelten für sämtliche Bestellungen über die Online-Shops der MYWAY Consulting GmbH.

1.2 Ergänzend gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der MYWAY Consulting GmbH für sämtliche Beratungs-, Coaching-, Agentur-, Webdesign-, Hosting-, Ausbildungs- und sonstigen Dienstleistungen.

1.3 Bei Widersprüchen zwischen diesen Shopbedingungen und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen gehen hinsichtlich des Bestellvorganges die Shopbedingungen vor.

2. Vertragsabschluss

2.1 Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein verbindliches Angebot dar.

2.2 Mit Abschluss des Bestellvorganges gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages ab.

2.3 Der Vertrag kommt durch Bestellbestätigung, Zahlungsbestätigung oder Freischaltung der Leistung zustande.

3. Produkte

Der Shop bietet insbesondere an:

  • digitale Produkte
  • Onlinekurse
  • Workshops
  • Coachings
  • Live-Veranstaltungen
  • Ausbildungen
  • physische Produkte (z. B. Archetypenketten, Bücher oder Merchandise)

Je nach Produkt gelten ergänzend die nachstehenden Bestimmungen.

4. Preise und Zahlungsarten

4.1 Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Shop ausgewiesenen Preise.

4.2 Sämtliche Preise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

4.3 Es gelten ausschließlich die im jeweiligen Shop angebotenen Zahlungsmethoden.

5. Digitale Produkte

5.1 Digitale Produkte werden nach Zahlungseingang elektronisch bereitgestellt.

5.2 Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht.

5.3 Eine Weitergabe, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder gewerbliche Nutzung ist ohne schriftliche Zustimmung unzulässig.

6. Onlinekurse

6.1 Onlinekurse werden nach Zahlung oder entsprechend der jeweiligen Leistungsbeschreibung freigeschaltet.

6.2 Der Zugang ist personenbezogen.

6.3 Die Weitergabe von Zugangsdaten ist unzulässig.

6.4 Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Inhalte aus fachlichen oder technischen Gründen zu aktualisieren oder weiterzuentwickeln.

7. Workshops und Coachings

7.1 Live-Workshops, Coachings und Seminare finden zu den jeweils bekannt gegebenen Terminen statt.

7.2 Eine kostenfreie Umbuchung oder Stornierung ist bis spätestens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.

7.3 Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird das vereinbarte Honorar vollständig verrechnet.

7.4 Ersatztermine erfolgen ausschließlich nach Verfügbarkeit.

8. Physische Produkte

8.1 Physische Produkte werden an die vom Kunden angegebene Lieferadresse versendet.

8.2 Die Lieferzeiten ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.

8.3 Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die Ware Eigentum der MYWAY Consulting GmbH.

9. Lieferung digitaler Inhalte

Digitale Inhalte gelten mit erfolgreicher Bereitstellung im Kundenkonto oder per Downloadlink als geliefert.

10. Widerrufsrecht

Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Widerrufsbestimmungen.

Bei digitalen Produkten erlischt das Widerrufsrecht, sobald der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird und er gleichzeitig bestätigt hat, dadurch sein Widerrufsrecht zu verlieren.

Für individuell angefertigte Produkte oder gesetzlich ausgeschlossene Leistungen gelten die gesetzlichen Ausnahmen.

11. Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen nach österreichischem Recht.

12. Haftung

Für sämtliche Haftungsregelungen wird auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der MYWAY Consulting GmbH verwiesen.

13. Datenschutz

Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt die Datenschutzerklärung der MYWAY Consulting GmbH.

14. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt österreichisches Recht.

Für Unternehmer gilt – soweit gesetzlich zulässig – der Gerichtsstand am Sitz der MYWAY Consulting GmbH.

15. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Shopbedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.